Evaluation "Aufwachsen in sozialer Verantwortung"
Formative Evaluation des Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“
Laufzeit: 04/2019-12/2026
Kurzbeschreibung
Die Stadt Dresden war bundesweit eine der ersten Kommunen, die Stützkonzepte für Kitas in segregierten Stadträumen entwickelt hat, in denen besonders viele Familien leben, die mit den Folgen von Armut und sozioökonomischer Benachteiligung zu kämpfen haben. Seit 2008 arbeitet das Handlungsprogramm „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“ daran, die Folgen lebenslagenbedingter Belastungen und Risiken von Kindern durch hochqualitative und lebenslagenorientierte Kindertagesbetreuung auszugleichen und hat zum Ziel, die Bildungschancen der Kinder zu erhöhen. Dafür erhalten die Programmeinrichtungen deutlich höhere Personalressourcen sowie eine intensive Prozessbegleitung durch das Kompetenz- und Beratungszentrum (ZFWB gGmbH an der ehs).
Die formative Evaluation untersucht mit qualitativen Methoden die Prozesse, die durch die Interventionen ausgelöst werden und rekonstruiert Wirkzusammenhänge mit dem Ziel, zum Gelingen des Vorhabens beizutragen. Parallel führt das Berliner Institut PädQUIS eine summative Evaluation durch.
Die Evaluation des Aktionsplans kann an die Evaluation des Handlungsprogramms (2013 bis 2015 am ZFWB) anknüpfen und bietet damit eine herausragende Gelegenheit, die Entwicklung und Qualifizierung eines kommunalen Programms über seine Fortschreibungen hinweg wissenschaftlich zu untersuchen und damit einen Beitrag zur Programmforschung im Bereich ressourcen- und differenzorientierter Programme leisten zu können.
Der Aktionsplan „Erweiterte Ressourcen Kita²“ ist Teil des kommunalen Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“, mit dem die Stadt Dresden gezielt auf lebenslagenbedingte Risiken beim Aufwachsen von Kindern reagiert. Das Programm wird seit 2009 in der Praxis umgesetzt und durch das Kompetenz- und Beratungszentrum (KBZ) weiterentwickelt und begleitet.
Der 2019 aufgelegte Aktionsplan sieht für ausgewählte Kitas im Handlungsprogramm besondere Ressourcen vor, u.a. eine deutliche Aufstockung des Personals. Für diesen Aktionsplan ist eine Laufzeit bis Ende 2028 vorgesehen. Die formative Evaluation untersucht mit qualitativen Methoden die Prozesse, die durch die Interventionen ausgelöst werden und hat die Aufgabe, zum Gelingen des Vorhabens beizutragen. Parallel führt das Berliner Institut PädQUIS eine summative Evaluation durch.
Die Evaluation des Aktionsplans kann an die Evaluation des Handlungsprogramms (2013 bis 2015 am ZFWB) anknüpfen und bietet damit eine herausragende Gelegenheit, die Entwicklung und Qualifizierung eines kommunalen Programms über seine Fortschreibungen hinweg wissenschaftlich zu untersuchen und damit einen Beitrag zur Programmforschung im Bereich ressourcen- und differenzorientierter Programme leisten zu können.
Publikationen
Sehm-Schurig, Sylvi (2019): Der kommunale Aktionsplan Kita² - „Laborraum“ lebenslagensensible Kita. In: Evangelische Hochschule Dresden (Hg): Jahrbuch 2019, S. 91ff. [PDF-Download]
Kontakt
Sylvi Sehm-Schurig
wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail: sylvi.sehm-schurig
apfe-institut.de
Tel.: +49 (0)351-469 02 472
Förderhinweis
Landeshauptstadt Dresden
