Happiness-Check 4.0
Entwicklung eines innovativen Verfahrens zur Erfassung der Zufriedenheit
Laufzeit: 01/2025-12/2026
Kurzbeschreibung
Entwicklung eines innovativen Verfahrens zur Erfassung der Zufriedenheit von Menschen, die aufgrund ihrer komplexen Beeinträchtigungen nicht an einer konventionellen Befragung teilnehmen können.
Hier auch der Link zum Projekt-Flyer
Aktuelles
Das Projekt Happiness-Check 4.0 steht im Finale des SINN Innovationspreises 2026!
SINN ist die zentrale Anlaufstelle für alle sozialen Akteur:innen in Sachsen und baut ein sachsenweites Netzwerk für soziale Innovationen auf. SINN vernetzt nicht nur Sozialwirtschaft und soziales Unternehmertum noch enger, sondern will auch die dabei entstehenden neuen Ideen fördern und ihren gesellschaftlichen Mehrwert sichtbar machen.
Mit dem SINN Innovationspreis werden jährlich innovative Projekte, Unternehmen und Initiativen geehrt, die durch mutige Ideen und besondere Ansätze den sozialen Zusammenhalt in Sachsen stärken. Die Abstimmung ist am 08.09.2026 gestartet und läuft noch bis zum 08.10.2026.
Sie können mitbestimmen, welche der Finalist:innen die zwei Publikumspreise in diesem Jahr erhalten.
Veröffentlichungen
Film des Epilepsiezentrums zum Projekt
Ausgangslage
Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen sind im Wohnbereich des Epilepsiezentrums Kleinwachau derzeit von verschiedenen Teilhabebereichen ausgeschlossen.
Ziel
Ziel ist es, ein Qualitätsentwicklungsverfahren für Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen in Wohngruppen und -gemeinschaften zu entwickeln, welches deren Bedürfnissen aber auch den Bedarfen der Mitarbeitenden entspricht, ihnen barrierefrei zugänglich ist und welches sie im beruflichen Alltag mit wenig Aufwand und dennoch effizient anwenden können. Es soll alle relevanten Akteur:innen des Feldes einbeziehen. Die Qualität der fachlichen Praxis in den Wohnbereichen soll ausgehend von der Zufriedenheit der Bewohner:innen eingeschätzt, bewertet und davon ableitend weiterentwickelt werden.
Forschungsdesign
Die wissenschaftliche Verfahrensentwicklung bedient sich der partizipativen Aktionsforschung nach Lewin als Methodik. Alle Akteur:innen werden aktiv einbezogen durch qualitative Methoden wie Beobachtung oder Interviews. Dadurch wird die Perspektive der Bewohner:innen und ihres Alltages erfasst und verstanden und die Perspektive und Expertise der Mitarbeitenden, Ärzte und Angehörigen einbezogen. Für das Verfahren soll das mittlerweile im Dresdner Modell (siehe Webseite des Projektes) erprobte Feinzeichenkonzept angewandt, erprobt und modelliert werden. Wahrnehmung und Einschätzung von Feinzeichen sollen Grundlage für einen fachlichen Austausch über das Befinden der Bewohner:innen in alltäglichen Situationen in den Wohnbereichen werden, aus dem Veränderungsideen und Anpassungsmaßnahmen im Sinne der Verbesserung der fachlichen Praxis abgeleitet und umgesetzt werden können. Um Feinzeichen gut erkennen und diskutieren zu können, sollen kurze Videoaufnahmen aus dem Wohnalltag von Mitarbeitenden zusammen angeschaut und ausgewertet werden.
Team
Projektleitung:
Frau Christiane Fabrizius (Epilepsizentrum Kleinwachau)
Projektmitarbeiterin:
Frau Juliane Bendel (ehs-Zentrum)
Kooperationspartner
Epilepsiezentrum Kleinwachau gemeinnützige GmbH (Projekt-Webseite Kleinwachau)
Wachauer Straße 30
01454 Radeberg
Kontakt
Dipl.-Soz. Juliane Bendel, E-Mai: juliane.bendel
ehs-dresden.de
Finanzierung
Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) zur Verfügung gestellt.
