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Inklusion aus Kindersicht

Konzept zur Unterstützung und Förderung einer institutionsübergreifenden vielfaltssensiblen Bildungs-Praxis aus Kinderperspektive
Laufzeit: 09/2021-12/2022


Kurzbeschreibung

Das Projekt rekonstruiert die Perspektiven von Kindern im Schul- und Hortalltag, um so ein Modell zur inklusiven Pädagogik zu entwickeln.

Ausgangssituation

Im Projektvorhaben wirken als Modelleinrichtungen die Astrid-Lindgren-Grundschule, die Schule zur Lernförderung Ernst-Heinrich-Stötzer sowie der Hort der Astrid-Lindgren-Grundschule der Stadt Heidenau mit. Im Hort werden sowohl Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule als auch Kinder der Förderschule betreut. Alle drei Einrichtungen haben inklusive Praxen entwickelt. Gerade im Hinblick auf die räumliche Nähe und die enge Verzahnung im Alltag stellt sich die Frage nach einer gemeinsamen inklusiven Praxis.

Frage-/Zielstellung

Leitziel des Vorhabens ist es, ein Konzept zu entwickeln, welches die Perspektive von Kindern und deren Familien auf Inklusion in den Blick nimmt und zum Maßstab für die Weiterentwicklung einer vielfaltssensiblen pädagogischen Praxis erhebt.

Da Bildung – aus Kindersicht – nicht vor Institutionsgrenzen haltmacht, soll das Konzept alle unmittelbaren Bildungskontexte, die Kinder im Alltag durchlaufen, angemessen berücksichtigen. Demzufolge entstehen im Ergebnis wissenschaftlich fundierte und praxisreflektierte Empfehlungen sowohl für gute inklusive Praxis innerhalb der einzelnen Institutionen – im Modellprojekt Hort, Grundschule und Förderschule – als auch für eine gelungene Kooperation der Institutionen untereinander.

Vorgehen

Zur Zielerreichung werden zwei inhaltliche Forschungs- und Entwicklungsstrategien verfolgt.

1. Inklusion aus Kindersicht
Zum einen werden Perspektiven und Inklusionspraktiken der Kinder erhoben und davon ausgehend individuelle Unterstützungsbedarfe von Kindern und deren Familien ermittelt.

2. Schätze der Inklusion
Zum anderen wird inklusive Praxis innerhalb der Institutionen in den Blick genommen und gemeinsam ein Umsetzungsmodell zur institutionenübergreifenden Kooperation entwickelt, welches vielfaltssensible pädagogische Praxis ermöglichen und fördern will.

Im Modellvorhaben wird ein partizipativ-formatives Vorgehen gewählt. Grundgedanke dahinter ist es, möglichst frühzeitig alle beteiligten Akteursgruppen in den Prozess mit einzubeziehen. Das ermöglicht neben der Erreichung einer hohen Anschlussfähigkeit des Konzeptes an die Praxis breite Zustimmung sowie Unterstützung aller Akteursgruppen zur Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis (Commitment). Hierfür gilt es, alle Akteursgruppen entsprechend ihrer Rolle und Funktion einzubeziehen.

Kontakt

Projektleitung

Dr. Constanze Jeglinsky

PD Dr. Till Jansen

Wissenschaftliche Mitarbeit

Carl Justus Kröning, E-Mail: carl-justus.kroening@ehs-dresden.de

Dana Mühle, E-Mail: dana.muehle@ehs-dresden.de

Aileen Völlger, E-Mail: aileen.voellger@ehs-dresden.de

Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. Christiane Solf, E-Mail: christiane.solf@ehs-dresden.de

Tel.: +49 (0)351 469 02 324

Kooperationspartner:innen

  • Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule Heidenau (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen)
  • Astrid-Lindgren-Grundschule Heidenau
  • Hort der Astrid-Lindgren-Grundschule sowie der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule Heidenau

Finanzierung

Stadt Heidenau

Sächsisches Staatsministerium für Kultus/ Kommunaler Sozialverband im Rahmen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.