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Qualitätsentwicklung und -steuerung in den Erziehungshilfen

Zentrale Ausgangsannahme der Projektkonzeption ist, dass Qualitätsentwicklung in den Erziehungshilfen zum Ziel hat, die Strukturen und Prozesse im Zusammenwirken öffentlicher und freier Träger zur bedarfsangemessenen Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu optimieren.

Laufzeit: Oktober 2003 - März 2006


Qualitätsentwicklung und -steuerung durch den öffentlichen Träger zielt diesbezüglich auf die Hilfeplanung und die Ausgestaltung und Qualifizierung der regionalen Angebotspalette durch Jugendhilfeplanung und Vereinbarungen zwischen ihm und den Leistungsanbietern.

Im Rahmen des Modellprojektes fand eine Analyse der bisherigen Praxis der Hilfeplanung und ihrer Grundlagen in den Modellstandorten statt. Im Ergebnis dieser Analyse wird das Verfahren in seiner organisatorischen Einbindung sowie der institutionellen, konzeptionellen und Kompetenz bezogenen Grundlagen standortspezifisch weiterentwickelt. Schwerpunkte sind die prozessbegleitende Evaluation von Hilfen im Einzelfall, die Stärkung der Partizipation von AdressatInnen aus den Perspektiven Beteiligung und Mitwirkung, die frühere Einbindung von Leistungserbringern in die Hilfeplanung sowie die Entwicklung und Implementation einzelfallorientierter Controllingverfahren, ihre Integration in die Dokumentationspraxis sowie ihre Anbindung an wirtschaftliche Controllingstrategien.

Auf struktureller Ebene liegt der Fokus auf der Verknüpfung dieser Elemente mit der Jugendhilfeplanung. Ein Schwerpunkt ist des Weiteren die Qualifizierung der Praxis bei Leistungs- und Qualitätsent wicklungsvereinbarungen. Diese sollen im Verlaufe des Projektes zu präzisen und vergleichbaren Instrumenten der Leistungsbeschreibung, der koordinierten Struktur- und Qualitätsentwicklung in den Regionen und zu Fall und einrichtungsbezogenen Entwicklungs- sowie Controllinginstrumenten ausgebaut werden.

Dabei wird die Qualitätsentwicklungsvereinbarung eine entscheidende Rolle spielen. Von herausragender Bedeutung für die Umsetzung des Projektes ist schließlich, wie es in der Praxis gelingt, Einzelfall orientierte mit (infra-)strukturellen Steuerungs-, Controlling- und Entwicklungsprozessen wechselseitig zu verknüpfen.

Zentrale Frage- und Zielstellung

  • Qualifizierung des Hilfeplanverfahrens als Schlüsselprozess bei der Planung und Durchführung erzieherischer Hilfen; - Verknüpfung von Hilfeplanung und Jugendhilfeplanung;
  • Initiierung systematischer Lernprozesse aus Hilfeverläufen im Einzelfall;
  • Entwicklung von Controllinginstrumenten im Zusammenhang mit Leistung-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen;
  • Entwicklung und Implementation einer regionalen Jugendberichterstattung

Kontakt

Prof. Ulrich Gintzel

Mitarbeiter

Dipl. Päd. Thomas Drößler
E-Mail: thomas.droessler@apfe-institut.de
Telefon: 0351/4 69 02 54 

Kooperationspartner

Landratsamt des Landkreises Zwickauer Land, Fachbereich Jugend und Soziales; Stadt Chemnitz, Amt für Jugend und Familie; Landratsamt des Niederschlesischen Oberlausitzkreises, Fachbereich Jugend, Arbeit/Soziales

Auftraggeber

Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales, Landesjugendamt