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Leipziger Frühjahrssymposium: Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung präsentiert seine Arbeit

Bereits zum dritten Mal war das "Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung Sachsen" beim Frühjahrssymposium des Landeskompetenzzentrums zur sprachlichen Bildung und Förderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen (LakoS) mit einem Stand vertreten.

 

Das Team sprach mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, stellte seine Arbeit sowie die von den Sprachmentorinnen und Sprachmentoren vor und nutzte das Frühjahrssymposium zur Vernetzung mit der Praxis. Beispielsweise waren die Leipziger Sprachmentorinnen vertreten und präsentierten ihre Angebote für pädagogische Fachkräfte der Stadt Leipzig mit ihrem aktuellen Fortbildungskatalog, ihrer Broschüre und Bingo-Karten, die zur Reflexion anregen.

 

Darüber hinaus boten Workshops und Vorträge wertvolle Impulse. Ein Praxisbeispiel zeigte: Sprachliche Bildung gelingt durch Wertschätzung und Dialogförderung sowohl in der Herkunftssprache als auch auf Deutsch. Dabei dienten in einer Kita Zeichnungen von Wochenenderlebnissen als Gesprächsanlass, in der Kita wie auch zu Hause. Denn: Je sicherer Kinder in ihrer Herkunftssprache sind, desto leichter fällt ihnen der Erwerb der deutschen Sprache, so die Diskussion.

 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von Reflexion eigener Haltungen. Im Vortrag von Prof. Dr. Timm Albers wurde bspw. deutlich, dass die Einstellung zu Mehrsprachigkeit das pädagogische Handeln beeinflusst und diese Einstellungen veränderbar sind.

 

Solche Begegnungen unterstreichen, wie wertvoll regelmäßige Reflexion, Vernetzung und gemeinsames Lernen sind. Ein großes Dankeschön an alle, die vorbeigeschaut, mitdiskutiert und ihre Erfahrungen geteilt haben.

 

 

 

Neugierig geworden?

 

Viele Einrichtungen in Sachsen profitieren bereits von den kostenfreien Angeboten des Landesprogramms. Sie möchten mehr erfahren oder wünschen sich Unterstützung? Dann wenden Sie sich direkt an Ihre zuständigen Sprachmentorinnen und Sprachmentoren vor Ort. Denn die regelmäßige Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns, der gezielte Einsatz von Sprachlehrstrategien und sprachförderlichen Materialien und ein bewusstes Sprachvorbild helfen, Kinder in ihrer Sprachentwicklung zu stärken.

 

 

 

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