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Das war die Lange Nacht der Wissenschaften am 26. Juni 2026 an der ehs

Es hatte sich schon Tage vorher angekündigt: Die letzte Juniwoche wird heiß. Sehr heiß. Bei Temperaturen um die 38 Grad stellte sich unser Organisationsteam deshalb vor allem eine Frage: Wie schaffen wir es, dass sich unsere Besucher:innen auch bei Sommerrekorden an der ehs wohlfühlen?

 

Die Antwort: mit kühlen Räumen, kalten Getränken, schattigen Plätzen und einem Programm, das neugierig macht. Während Vorträge, Workshops und Forschungspräsentationen in unseren Seminarräumen stattfanden, wurde unser Innenhof in der Dürerstraße schnell zum Treffpunkt des Abends. Mit einem kühlen Getränk in der Hand, einem Hot Dog oder einer Tüte Popcorn kamen Menschen ins Gespräch, tauschten Eindrücke aus und ließen sich von der entspannten Atmosphäre anstecken. Das Klavier auf Rädern sorgte immer wieder für spontane musikalische Momente und machte den Innenhof zu einem Ort, an dem man gerne etwas länger blieb.

 

Dass die Hitze viele nicht abgeschreckt hat, hat uns besonders gefreut. Zahlreiche Besucher:innen machten sich auf den Weg zur ehs und in unser Simulationslabor im Atrium am Rosengarten. Und wurden mit einem Abend belohnt, an dem Wissenschaft zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken einlud.

 

Wie riecht eigentlich Pflege? Kann man mit Legosteinen forschen? Was macht Community Health Nursing aus? Wie können ältere Menschen ihre letzte Lebensphase selbstbestimmt gestalten? Und wie verändert die Digitalisierung den Berufsalltag im Gesundheitswesen? Antworten darauf gab es nicht aus Broschüren, sondern in Vorträgen, Workshops und Mitmachangeboten. Unsere Forschungsprojekte Kompass 70+, DiReK, MILE und ReGuLa zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig an der ehs geforscht wird. Praxisnah, interdisziplinär und immer mit dem Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen.

 

Auch das Internationale Büro öffnete seine Türen und machte Lust auf internationale Zusammenarbeit und Austausch. Studieninteressierte informierten sich über die Studiengänge der ehs, Kinder musizierten, bastelten und entdeckten Wissenschaft spielerisch mit Lego® Serious Play®. Im Simulationslabor konnten Besucher:innen selbst in die Rolle von Pflegeprofis schlüpfen und erleben, wie realitätsnah und innovativ Pflege an der ehs gelehrt wird.

 

Für staunende Gesichter sorgte Zauberkünstler Matthieu Anatrella und das Paradiesorchester ab 21 Uhr mit einem musikalischen Programm ohne Grenzen.

 

Ein besonderer Besuch war der des Stiftungsrates der Diakonie St. Martin in Rothenburg/ Lausitz, der sich im Simulationslabor selbst ein Bild von der modernen Lehre und den innovativen Forschungsansätzen der ehs machte.

 

Als die größte Hitze des Tages schließlich einem leuchtenden Abendrot wich, wurde im Innenhof noch lange weitergeredet und musiziert. Ein schöner Abschluss für eine Lange Nacht der Wissenschaften, die einmal mehr gezeigt hat: Wissenschaft wird dann besonders spannend, wenn sie Türen öffnet, Menschen zusammenbringt und neugierig machen darf.

 

Vielen Dank an alle Besucher:innen, an unsere Studierenden, Mitarbeitenden und Unterstützer, die diesen besonderen Sommerabend mit so viel Engagement, Offenheit und Begeisterung möglich gemacht haben.


Hier können Sie unser Programm noch einmal nachlesen.

 

Und schauen Sie gern in unseren Instagram-Kanal für mehr Bilder und Videos.

 

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