"Frühe Sprachbildung in Sachsen" - ehs-Podcast "Menschen.Forschen" Folge 10 veröffentlicht
Sprache ist der Schlüssel zu Bildung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit – und ihre Entwicklung beginnt lange vor der Schule.
Doch wie gelingt alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kitas, Horten und der Kindertagespflege?
Welche Rolle spielen Sprachmentorinnen und Sprachmentoren dabei, und wie kann Forschung die pädagogische Praxis unterstützen?
In dieser Folge sprechen wir über das Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung Sachsen. Unsere Gäste geben Einblicke in die Arbeit der Koordinierungsstelle, berichten von ihren Forschungsergebnissen und zeigen, wie Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam dazu beitragen, Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung zu stärken.
Das Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung Sachsen unterstützt Kindertageseinrichtungen, Horte und die Kindertagespflege dabei, sprachliche Bildung als selbstverständlichen Bestandteil des pädagogischen Alltags zu gestalten. Die Koordinierungsstelle des Landesprogramms ist die zentrale Anlaufstelle, die Sprachmentorinnen und Sprachmentoren in den sächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten fachlich begleitet, qualifiziert und vernetzt. Darüber hinaus koordiniert sie den Austausch mit den beteiligten Gebietskörperschaften, entwickelt Fortbildungsangebote, begleitet die wissenschaftliche Evaluation und macht die Inhalte des Landesprogramms durch Öffentlichkeitsarbeit sichtbar.
Die Koordinierungsstelle wird gemeinsam von der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. (SLfG) und dem Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der ehs Dresden gGmbH (ehs Zentrum) getragen. Diese gemeinsame Trägerschaft verbindet langjährige Expertise im frühkindlichen Bereich mit wissenschaftlicher Kompetenz sowie Erfahrung im Transfer von Forschung in die pädagogische Praxis. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen bedarfsorientierte Qualifizierungsangebote, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Anforderungen des pädagogischen Alltags verknüpfen.
Die Projektleitung liegt ebenfalls in gemeinsamer Verantwortung beider Träger. Während die SLfG ihre umfassenden Erfahrungen in Vernetzung, Gesundheitsförderung und landesweiter Projektkoordination einbringt, verantwortet das ehs Zentrum insbesondere die wissenschaftliche Begleitung, Evaluation und den Wissenstransfer. Gemeinsam bilden beide Einrichtungen die Grundlage dafür, dass das Landesprogramm Forschung, Praxis und Politik miteinander verbindet und die sprachliche Bildung von Kindern in Sachsen nachhaltig stärkt.
Das Projekt wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

