Erfolgreiche Disputation: Alumna Ulrike von Wölfel promoviert an der TU Dresden
Mit der erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation am 26. Februar 2026 an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Dresden setzt unsere Alumna Ulrike von Wölfel ihren wissenschaftlichen Weg eindrucksvoll fort – in enger fachlicher Verbundenheit mit der Evangelischen Hochschule Dresden.
Die Arbeit trägt den Titel:
Ambiguitäten und Ambivalenzen sozialpädagogischen Handelns im Kinder- und Jugendschutz. Kritische Diskursanalyse der Verarbeitung von Strafverfolgung gegenüber Sozialarbeiter:innen im Fachdiskurs der Kinder- und Jugendhilfe zwischen 1994 und 2001
„Im Mittelpunkt meiner Dissertation steht die Frage, wie Strafverfolgung gegenüber Sozialarbeiter:innen im Fachdiskurs der Kinder- und Jugendhilfe verhandelt wurde. Dabei ist einmal mehr deutlich geworden: sozialpädagogisches Handeln im Kinder- und Jugendschutz war, ist und bleibt durch unauflösbare Ambivalenzen und Ambiguitäten gekennzeichnet. Die handelnden Fachkräfte müssen diese immer wieder professionell bewältigen. Nur so wird eine humanistische Praxis möglich, in die auch Studierende schon hineinwachsen können,“ so Ulrike von Wölfel.
Damit leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur professionsbezogenen Selbstverständigung und zur kritischen Reflexion sozialpädagogischer Praxis.
Die Promotionskommission setzte sich wie folgt zusammen:
- Vorsitz: Prof.in Dr.in Cornelia Wustmann (TU Dresden)
- Gutachter:innen: Prof.in Dr.in Constanze Berndt (TU Dresden) und Prof. Dr. jur. Wolfgang Deichsel (Evangelische Hochschule Dresden)
- Weitere Mitglieder: Prof. Dr. phil. Carsten Heinze (TU Dresden) und Dr.in Annett Kupfer (TU Dresden)
Mit Constanze Berndt und Wolfgang Deichsel waren damit zwei Professor:innen beteiligt, die auch an der Evangelischen Hochschule Dresden gelehrt haben und den wissenschaftlichen Weg von Ulrike von Wölfel eng begleitet haben.
Ulrike von Wölfel ist Diplom-Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin. Sie forscht seit vielen Jahren zu Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und verbindet wissenschaftliche Analyse mit praktischer Expertise. Derzeit arbeitet sie im Kinder- und Jugendhilferechtsverein als als Koordinatorin der Fachstelle für Ombudschaftliche Arbeit am Standort Dresden. Daneben engagiert sie sich als ehrenamtliche Vormundin für die Stärkung der Rechte junger Menschen.
Die Evangelische Hochschule Dresden gratuliert Ulrike von Wölfel herzlich zu diesem bedeutenden wissenschaftlichen Meilenstein.
Ringvorlesung an der ehs Dresden
Am 14. April 2026 wird Ulrike von Wölfel ihre Forschung auch im Rahmen der Ringvorlesung Soziale Arbeit der Evangelischen Hochschule Dresden vorstellen. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in zentrale Ergebnisse ihrer Dissertation und lädt zur Diskussion ein.
Die Veranstaltung findet von 16:30 bis 18:00 Uhr statt.
Titel: „Ambiguitäten und Ambivalenzen sozialpädagogischen Handelns im Kinder- und Jugendschutz. Kritische Diskursanalyse der Verarbeitung von Strafverfolgung gegenüber Sozialarbeiter:innen im Fachdiskurs der Kinder- und Jugendhilfe zwischen 1994 und 2001“


