Erste Hilfe bei seelischen Krisen

Wenn existentielle Krisen Menschen erschüttern, ist das Umfeld oft tief besorgt: einerseits handlungsbereit, andererseits unsicher, ohnmächtig. In-Beziehung-treten eröffnet die Möglichkeit zur Veränderung – gerade durch Laien, die eine persönliche Verbindung zu den Betroffenen haben und sie niederschwellig erreichen. Gleichzeitig sind diese oft besonders herausgefordert, weil sie aufgrund dieser Beziehung mitbetroffen sind.

Diese Fortbildung unterstützt Sie, in einer für Sie stimmigen Weise eigene Handlungsmöglichkeiten auszuloten, mehr Sicherheit zu entwickeln, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten, aber auch eigene Grenzen zu vertreten und ggf. in einer förderlichen Weise weiterführende Hilfsmöglichkeiten einzubringen.

Inhalte:
- Erkennen von krisenhaften, existentiellen Momenten bei psychischen Erkrankungen
- Erkennen von Suizidalität
- förderliche Verhaltensweisen bei diesen Situationen
- Selbstfürsorge und Selbstbehauptung als Helfer:in,
- Basiswissen über Hilfesystem und weiterführende professionelle Hilfsangebote in Krisen
- ethische Fragen des Spannungsfeldes von Selbstbestimmung und Fürsorgewunsch

Methoden: Wissensvermittlung, Präsentation/Vortrag/Information, Großund Kleingruppenarbeit, Reflexion, Besprechen von Fallbeispielen der Teilnehmer:innen, gegebenenfalls schriftliche Übungen, Erfahrungsaustausch, Rollenspiel

Leitung: Anke Wegener-Sorge, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

 

Termine: 07. und 21.09.2023

 

Fortbildungszeiten: 9:00-16:30 Uhr

Seminarnummer
9003-36

Datum
07.09.2023–21.09.2023
###ROOM###

Umfang
16 Ustd. (2 Tage)

Kosten
Teilnahmegebühr: € 240,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Anke Wegener-Sorge

Ort
EHS Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen F – Besondere Lebenslagen und Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit

Freie Plätze
10

Anmeldeschluss
03.08.2023

Anmeldung
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